Skip to main content

Aktuelle E-Bike Testberichte 2020

550 5999
0 5

Seit einigen Jahren gibt es auch Fahrräder, die einen integrierten Motor besitzen, welcher das Fahren erleichtern kann. Nach den anfänglich übergroßen, unpraktischen und unschönen Akkus gibt es mittlerweile Elektrofahrräder, die deutlich schlankere Akkus besitzen, sodass diese kaum auffallen.

E-Fahrräder gibt es in allen Fahrradklassen und in allen Größen, sodass jeder für sich genauso das geeignete Bike finden kann, wie früher das passende, klassische Fahrrad.

Unsere Top 10 E-Bikes

1.225,00 € 2.099,00 €

inkl. 19% MwSt.
DetailsZum Shop

ab 1.741,00 € 3.099,00 €

inkl. 19% MwSt.
DetailsZum Shop

550,00 €

inkl. 19% MwSt.
DetailsZum Shop

1.677,00 € 3.299,00 €

inkl. 19% MwSt.
DetailsZum Shop

715,00 € 2.299,00 €

inkl. 19% MwSt.
DetailsZum Shop

ab 1.678,99 €

inkl. 19% MwSt.
DetailsZum Shop

ab 1.116,00 € 2.299,00 €

inkl. 19% MwSt.
DetailsZum Shop

ab 3.469,00 € 4.099,00 €

inkl. 19% MwSt.
DetailsKaufen

1.787,00 € 3.599,00 €

inkl. 19% MwSt.
DetailsZum Shop

ab 2.499,00 € 3.599,00 €

inkl. 19% MwSt.
DetailsKaufen

Welche Fahrrad Typen gibt es?

Es gibt verschiedene Elektrofahrradtypen, die sich in verschiedenen Schwerpunkten, zum Beispiel der verbauten Technik, unterscheiden. Einen Vergleich von E-Bikes kann man unter den einzelnen Typen nur schwer ziehen, wir haben es jedoch versucht.

Pedelec

Wenn man von einem E-Fahrrad spricht, ist in Deutschland in etwa 95% der Fälle von einem Pedelec die Rede. Der Name Pedelec kommt von „Pedal electric cycle“. Bei einem Pedelec gibt es einen Elektromotor, der maximal 250 Watt haben darf. Er unterstützt das Fahren erst dann, wenn der Radfahrer in die Pedale tritt. Er unterstützt also das Treten, macht dieses aber nicht überflüssig. Ab einer Geschwindigkeit von 25 km/h hört der Motor auf, das Treten zu unterstützen. Zwar können Pedelecs auch schneller fahren, das muss dann aber aus reiner Beinkraft geschafft werden.

250 Watt und 25 km/h sind nicht etwa Durchschnittswerte, sondern Richtwerte, denn Pedelecs dürfen diese nicht überschreiten, da nur bis zu diesen ein Pedelec tatsächlich noch als Fahrrad gilt und dessen Vorzüge genießen kann. Kennzeichen-, Führerschein-, Versicherungs- und Helmpflicht gibt es somit nicht.

S-Pedelec

S-Pedelecs sind Pedelecs, die schneller unterwegs sind als ihre einfachen Vorbilder.

Der Motor eines schnellen Pedelecs darf bis zu 500 Watt Leistung aufbringen. Statt wie beim Pedelec bei 25 km/h, wird beim S-Pedelec die Unterstützung durch den Motor, erst bei 45 km/h abgestellt. Aufgrund dieser Motorkraft und Geschwindigkeit, gelten S-Pedelecs aber auch nicht mehr als Fahrrad, sondern als Kleinkraftrad. Rechtlich gesehen muss deswegen der Fahrer eine Fahrerlaubnis mit mindestens der Klasse AM besitzen und darf nicht jünger als 16 Jahre alt sein. Ein Beispiel für ein S-Pedelec ist das Kalkhoff Integrale.

Zudem muss der Fahrer einen Helm und das S-Pedelec ein Versicherungskennzeichen tragen. Fahrradwege dürfen nur dann befahren werden, wenn diese auch für Krafträder oder Kraftfahrzeuge freigegeben sind.

E-Bike

Damit ist eigentlich ein elektronisches Fahrrad gemeint, dessen Elektromotor durch einen Drehgriff oder wahlweise auch durch einen Schaltknopf aktiviert wird. Im Grunde kann man es gut mit Elektromofas vergleichen.

Ein Antrieb via Pedale ist nicht zwingend nötig, weswegen es besonders für Personen geeignet ist, die nur wenig Eigenkraft zum Fahren verwenden wollen.

Die höchste, gestattete Motorkraft hat 500 Watt und eine Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h. Ein richtiges Fahrrad mit Motor im eigentlichen Sinne unterliegt deswegen wie ein S-Pedelec der Betriebserlaubnispflicht und muss deswegen auch ein Versicherungskennzeichen tragen. Auch hier ist ein Führerschein mindestens der Klasse AM erforderlich. Aufgrund der niedrigen Höchstgeschwindigkeit besteht aber keine Helmpflicht. E-Fahrräder die schneller als die eigentliche Höchstgeschwindigkeit fahren, unterliegen der Helmpflicht.

Weitere getestete Modelle

123
KTM Macina Ride 292 NCM Paris Bulls Lacuba Evo 45 Sport
Modell KTM Macina Ride 292NCM ParisBulls Lacuba Evo 45 Sport
Preis

1.225,00 € 2.099,00 €

inkl. 19% MwSt.

ab 1.678,99 €

inkl. 19% MwSt.

2.605,00 € 3.999,00 €

inkl. 19% MwSt.
Testergebnis

90%

"Sehr Gut"

90%

"Sehr Gut"

90%

"Sehr Gut"

Bewertung
FahrradtypMountainbikeFaltradS-Pedelec
Geeignet fürUnisexUnisexHerren
Schaltung9-Gang Kettenschaltung7-Gang Kettenschaltung10-Gang Kettenschaltung
Scheibenbremse
Akkukapazität400Wh540Wh650Wh
Leistung250W250W250W
Max. Geschwindigkeit25 km/h25 km/h45 km/h
Max. Reichweite110 km110 km150 km
MotorpositionMittelmotorHinterradMittelmotor
Inkl. LCD-Display
Preis

1.225,00 € 2.099,00 €

inkl. 19% MwSt.

ab 1.678,99 €

inkl. 19% MwSt.

2.605,00 € 3.999,00 €

inkl. 19% MwSt.
DetailsZum ShopDetailsZum ShopDetailsZum Shop

Worauf muss beim Kauf geachtet werden?

In erster Linie sollte es eine gute Qualität haben. E Bike Testsieger bei einem Test auf verschiedenen Webseiten und in Zeitschriften, können gute Hinweise in eine Richtung geben. Ein Kalkhoff E Bike oder KTM E Bike wird in den seltensten Fällen qualitativ enttäuschen. Dennoch sollte bei einem Test von E Bikes auch das ganze Drumherum nicht aus den Augen gelassen werden.

Wenn die Qualität passt, gibt es 4 Punkte, auf welche man unbedingt achten sollte. Reichweite, Leistung, Akkuladezeit und das Gewicht.

Reichweite

Die angegebene Reichweite ist extrem wichtig, denn Leistung ist nicht gleich Leistung. Gewicht, Pedal-Kraft und andere Dinge können Einfluss auf die Reichweite haben.

Vor allem ist aber die Kapazität des Akkus wichtig, denn dieses hat einen großen Einfluss auf die Reichweite. Ob 30 Kilometer oder 200 – da sollte man vor dem Kauf aufpassen.

Leistung

Die angegebene Leistung ist essenziell wichtig für die Reichweite und Geschwindigkeit, aber auch überhaupt für die beigesteuerte Kraft. Generell sollte die Leistung je nach Pedelec, S-Pedelec oder echtem E-Bike die jeweilige Höchstleistung nicht überschreiten, aber bestenfalls auch nicht unterschreiten.

Akkuladezeit

Die Ladezeit des Akkus ist vor allem von der Kapazität des Akkus abhängig. Es ist ein Unterschied, ob ein 300er oder 500er Akku geladen wird. Akkus mit nur wenig Kapazität benötigen für eine Ladung im Schnitt 1,5 bis 2,5 Stunden, ein Akku mit größerer Kapazität kann bis zu etwa 5 Stunden und mehr Ladedauer haben. Muss ein schwacher Akku sehr lange Laden, dann liegt es entweder am Akku selbst oder an dem Ladegerät.

Gewicht

Besonders dann, wenn man mit dem Fahrrad in den Urlaub fahren möchte, sollte man auf die Schwere achten. Ein Elektrofahrrad hat häufig ein Gewicht von 30 Kilo. Fährt man zu zweit oder gar zu dritt weg, sind das 60 oder 90 Kilo, wofür herkömmliche Fahrradträger oft nicht ausgelegt sind. Es ist daher ratsam bei häufigem Vereisen mit dem Auto und Fahrradträgern, besonders auf das Gewicht des Fahrrads zu achten und nicht zum schwersten Modell zu greifen.

Wahlweise kann man auch auf viele demontierbare Teile achten, etwa wie den Akku, Halterungen, et cetera.

Gibt es eine Helmpflicht?

Bei S-Pedelecs gilt eine Helmpflicht, bei allen anderen muss kein Helm getragen werden, selbst dann, wenn das Fahrrad die Höchstgeschwindigkeit überschreitet.

Welche Kosten fallen bei einer Ladung an?

Wie viel eine Ladung des Akkus kostet, ist von dessen Kapazität und den örtlichen Strompreisen abhängig. In der Regel kostet das Laden nicht mehr als 30 Cent pro Ladung.

Berechnet man noch etwas für den Akku, der im Schnitt 700 bis 1000 Ladezyklen halten sollte, kommen pro Ladung noch 80 Cent bis 1 Euro hinzu.

Brauche ich einen Führerschein?

Zum Führen eines richtigen Bikes, welches eine Betriebserlaubnis benötigt, ebenso wie das Führen eines S-Pedelecs, muss der Fahrer mindestens einen Führerschein der Klasse AM besitzen.

Warum sollte man sich ein E-Bike anschaffen?

Man sollte sich eines anschaffen, wenn man viel Fahrrad fährt, sich dabei aber nicht zu sehr anstrengen möchte, um zum Beispiel nicht erschöpft auf Arbeit anzukommen. Außerdem ermöglicht und vereinfacht es das Fahren von längeren Strecken.

Fazit

Einen E Bike Test zu lesen und E Bike Testsieger anzuschauen, ist eine gute Sache. Man sollte aber nicht zu voreilig zu einem Elektrofahrrad greifen, sondern darauf achten, dass alle Bedürfnisse abgedeckt sind, denn ein E-Bike hat man in der Regel mehrere Jahre, da sollte man hundertprozentig zufrieden sein.